Anschaffungskosten; Warum eine Rassekatze so teuer ist…

Wenn man zum ersten Mal auf einer Katzenausstellung ist und SEINE Rasse gefunden hat, hat man nur noch ein Ziel…. solch ein supersüßes Kätzchen einmal seins zu nennen! Doch dann kommt die große Ernüchterung: wenn Sie den Preis für ein solches niedliches, kleines Rassekätzchen erfahren. Vielleicht haben Sie sich auch schon in Fachbüchern über bestimmte Rassen informiert oder sogar bei Vereinen nach Züchtern gefragt, die IHRE Rasse züchten. Sicher ist die Enttäuschung erst einmal groß, wenn man vielleicht noch lange sparen soll, um sich solch ein Kätzchen kaufen zu können, dabei möchte man doch nur eine Miez zum liebhaben, keinen Bühnenstar der auf dem Siegertreppchen einer Ausstellung steht und schon garnicht mit dem Kätzchen züchten. Warum muss dieses Kätzchen denn nur so teuer sein und auch  noch Papiere haben, die verschwinden sowieso irgendwo in der Schublade.

Auf keinen Fall sollte jetzt bei Ihnen der Eindruck entstehen, dass die Züchter solch einen Preis verlangen um damit reich zu werden! Wo es doch mit Sicherheit genügend andere Züchter gibt, die nicht solche utopischen Preise verlangen. Und die haben auch gesagt, dass ihre Katzen einen Stammbaum haben, sie kosten aber nur die Hälfte von dem, was Züchter X und Y verlangen! Oder Sie geraten gar an eins der schwarzen Schafe, welches solch ein Miezlein ohne Papiere anbietet!

Warum also sollten Sie mehr bezahlen als nötig?

Ganz einfach: Zum Wohle Ihres neuen Lieblings und seiner Katzenmama!
Eine Zucht, die eine artgerechte und familiäre Haltung der Katzen und eine dementsprechende Aufzucht der Jungtiere beinhaltet, hat einfach ihren Preis. Bei den so genannten „Schnäppchen“, gerade im Bereich der Katzenzucht, muss man davon ausgehen, dass diese Preise eines Jungtieres nur möglich sind, weil die Elterntiere, genau wie auch die Katzenbabys Produkte einer Massenzucht sind, die keinerlei  Rücksicht nimmt.

Die Kätzin wird in den kürzesten Abständen gedeckt, ohne die Möglichkeit zu haben, sich von den Anstrengungen der Geburt und der Aufzucht ihres Nachwuchses zu erholen. Eine medizinische Grundversorgung der Tiere natürlich völlig unwichtig, sie werden schon gesund sein und außerdem kostet diese ja Geld. Keines der Babys bleibt bis zur 14.-15. Lebenswoche bei ihr, damit sie schnell wieder gedeckt werden kann. Dabei  spielt natürlich auch die notwendige sozialisierung der Kleinen keine Rolle und auf den Charakter der Kitten oder gar auf deren Qualität zu achten, ist sowieso nur überflüssig.

Man kann sich sicher vorstellen, dass Katzenbabys aus solch einer Zucht nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für ein gesundes Heranwachsen mitbringen, geschweige denn ein Sozialverhalten erlernt haben, welches sie später zu einem wundervollen und einzigartigen Freund machen.

Am Ende kann Sie ein solches Kätzchen weit mehr Geld kosten als es der ursprüngliche Anschaffungspreis eines seriösen Züchters es getan hätte. Was im ersten Augenblick als so ungemein günstiges Angebot erschien, wird dann zum Fall für den Tierarzt, oder aber das Kätzchen wird unsauber (eine Spätfolge der zu frühen Trennung von der Mutter). Schnell sind dann einige hundert Euro Tierarztkosten entstanden, ganz zu schweigen von der Angst, dass das Kätzchen nicht mehr gesund wird. Bei weitem wird dann der Betrag, den sie für ein Katzenbaby eines verantwortungsvollen Hobbyzüchters gezahlt hätten, durch so etwas mit Sicherheit überschritten.

Dann gibt es aber die Züchter die einem ordnungsgemäßen Verein oder Verband angehören. Sie unterliegen Zuchtrichtlinien, die sich am Wohle der Katze orientieren und für die Tierschutz kein Fremdwort ist. Nicht nur das Abgabe-Mindestalter der Jungtiere, sondern auch Impfungen und zugelassene Deckungen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, werden durch sie, dem Verband, auferlegt. Somit versucht man hier die besten Möglichkeiten für einen rundum guten Start in das neue Katzenleben zu gewährleisten.

Spätestens jetzt müssten Sie erkennen, dass hier bei einem „Kätzchen im Sonderangebot“ mit Sicherheit an der falschen Stelle gespart wurde.

Viele Komponenten müssen in einer Zucht bedacht werden. Deckkatergebühren, Impfungen, Gesundheitsvorsorge bei der Katze und den Babys, hochwertiges Futter für die junge Familie, Stammbäume, Zuchtvorbereitung (Besuch einer Ausstellung, Wurfkiste, Spielzeug für die Kitten usw..

Seien Sie also bitte vorsichtig, wenn Ihnen ein Tier angeboten wird, was deutlich unter dem Preis anderer Züchter liegt. Denken Sie immer daran, dass dieser Preis nur möglich war, ohne den körperlichen und seelischen Bedürfnissen eines oder mehrerer Katzenleben gerecht zu werden.

Auch sei davor gewarnt, ein Kätzchen direkt von der Ausstellung weg zu kaufen, die Sie vielleicht einmal besuchen. Selbstverständlich sind Ausstellungen nicht nur dazu da, die Zuchttauglichkeit von Katzen bewerten zu lassen und sie in Konkurrenz mit anderen Katzen zu vergleichen, sondern sie dienen auch der Kontaktaufnahme zwischen Züchtern und Züchtern sowie Züchtern und Interessenten.

Dennoch sollten Sie sich ruhig die Bedingungen direkt beim Züchtern ansehen und erst dann entscheiden ob Ihnen gefällt was sie vorfinden. Ein seriöser Züchter wird sich Zeit für Sie nehmen und Ihnen alle Frage beantworten. Und wie Sie wissen, es gibt keine dummen Fragen – nur dumme Antworten! Fragen Sie einfach alles was Sie wissen müssen und wollen!

Können Sie das Kätzchen dann beim Züchter abholen haben Sie hier noch eine weitere Chance, sich einen Eindruck über die Zucht zu holen. Achten Sie dabei insbesondere auf das Verhalten der Katzen, auf die Sauberkeit in Haus oder Wohnung und ob die Katzen freien Zutritt zu allen Lebensbereichen haben. Scheinen die Katzen sich so zu benehmen, als wenn sie sich immer so frei in den Räumlichkeiten aufhalten können, oder machen sie den Eindruck, dass diese Bereiche, in denen Ihnen die Tiere gezeigt werden, für sie eine ungewohnte Umgebung sind?

Eine Katzenzucht bedeutet natürlich und vor Allem auch, dass die Umgebung nicht total verschmutzt ist, gerade dass sollte selbstverständlich sein . Natürlich ist damit nicht gemeint, dass der Wohnbereich klinisch steril ist (vielleicht wurde er so extra für sie hergerichtet!?!), sondern Ihnen der Eindruck entsteht, dass es sich um einen normalen Haushalt handelt, der jedoch auf Sauberkeit achtet. Auch starker Geruch von Katzenurin darf ihnen nicht beim Eintritt in der Züchterwohnung entgegenschlagen, aber ein Haarbüschel der Ihnen entgegenweht bedeutet auch nicht, dass der Züchter die Sauberkeit vernachlässigt.

Viele Katzenzüchter bestehen auch darauf das Jungtier in sein neues Zuhause zu bringen. Lehnen Sie dies nicht ab, denn jeder seriöse Züchter wünscht sich das beste Zuhause für seine Babys. Er hat somit auch die Möglichkeit zu sehen, ob in dem neuen Zuhause alles bereit für den Einzug des neuen Hausbewohners ist.

In diesem Sinne, beherzigen Sie diese Ratschläge, und schauen Sie sich alles an, bevor Sie kaufen!

Die meisten Züchter legen auch besonders viel Wert auf einen Kontakt nach dem Kauf – freuen Sie sich darauf dem Züchter voller Stolz die Fortschritte Ihrer Miez zeigen zu können!

Die Haltung von Ragdolls…

Ragdolls sind reine Haus- und Wohnungskatzen, doch einem abgesichertes Freigehege oder Balkon können auch diese Miezen nicht wiederstehen. Gern liegen sie in der Sonne oder halten die Nase in den Wind und sind dankbar für neue Gerüche und Eindrücke, da sie sehr interessiert sind und Abwechslung und Beschäftigung brauchen um ihre Intellegenz unter Beweis zu stellen. Die meisten Ragdoll sind sehr lernbegierig und erfinderisch.

Sofern Sie Ihre Katzen ausschließlich in der Wohnung halten, sollten Sie in jedem Fall darauf achten, genügend stabile Kratzbäume aufzustellen sowie ausreichend Schlaf- und Spielmöglichkeiten anbieten.

Zum Thema Wohnungshaltung von Katzen möchte ich Ihnen folgende Bücher empfehlen:(die meisten der empfohlenen Bücher können Sie gleich online bestellen. Um Ihnen das finden der angegebenen Bücher zu erleichtern, habe ich die Links für Sie mit aktiviert. Sollten diesen nicht mehr gültig sein, können Sie den jeweiligen Buchnamen direkt bei Amazon eingeben)

Wohnungskatzen glücklich und gesund
von Katrin Behrend


Das Wohlfühl-Buch für Wohnungskatzen: Was sich Katzen wünschen

von Susanne Vorbrich von Cadmos

Wenn Sie keine Möglichkeit für Aussengehege oder Balkon haben, ist auch ein kleiner Geruchskräutergarten in der Küche eine angenehme Abwechslung für Miezes Nase, die gern angenommen wird.

Einen unbeaufsichtigten Auslauf sollten Sie in jedem Fall vermeiden! Ragdolls sind durch ihr neugieriges und menschenbezogenes Wesen schnell in der Situation auch mit Fremden mitzulaufen. Auch kommt es nicht selten vor, dass diese wunderschönen Rassetiere einfach mal eben „mitgenommen“ werden.

Für eine artgerecht gehaltene und gesunden Katze ist das Spielen natürlich sehr wichtig. Die Katze ahmt hier ihre natürliche Lebensweise nach und übt Angriff, Anschleichen, Jagen kurz alles was Katz normalerweise braucht, um in der Natur überleben zu können. Eine abwechslungsreiche Beschäftigung schützt auch vor Langerweile und deren Nebenwirkungen wie Unsauberkeit, Protestverhalten, Aggressivität und Zerstörungswut.

 

Lesen Sie hierzu auch auf unserer Seite zur Beschäftigung für Wohnungskatzen:

Achtung: giftige Plfanzen

Übersicht über Giftpflanzen …

Zimmerpflanzen

Die als besonders giftig geltenden Pflanzen sind gelb markiert.

Aloe (Aloe spec.)
Alpenveilchen (Cyclamen spec.)
Amaryllis (Hippeastrum spec.)
Aronkelch (Zantedeschia aethiopica)
Azalee (Rhododendron simsii)
Baumfreund (Philodendron spec.)
Begonie, Schiefblatt (Begonia spec.)
Bogenhanf (Sansevieria trifasciata)
Buntwurz (Caladium bicolor)
Christusdorn (Euphorbia milii)
Clivie (Clivia miniata)
Dieffenbachie (Dieffenbachia senguine)
Drachenbaum (Dracaena drago)
Efeutute (Scindapsus spec.)
Einblatt (Spathiphyllum floribundum)
Ficus-Arten (Ficus spec.)
Fensterblatt (Monstera deliciosa)
Flamingoblume (Anthurium spec.)
Flammendes Kätchen (Kalanchoe spec.)
Gummibaum (Ficus elastica)
Kaladie (Caladium bicolor)
Kalanchoe (Kalanchoe spec.)
Klivie (Clivia miniata)
Kolbenfaden (Aglaeonema commutatum)
Korallenbäumchen (Solanum pseudocapsicum)
Kroton (Codiaeum variegatum)
Palmfarn (Cycas revoluta)
Palmlilie (Yucca elephantipes)
Philodendron (Philodendron spec.)
Prachtlilie (Gloriosa superba)
Purpurtute (Syngonium podophyllum)
Riemenblatt (Clivia miniata)
Ritterstern (Hippeastrum spec.)
Sansevierie (Sansevieria trifasciata)
Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)
Wüstenrose (Adenium obesum)

Wunderstrauch (Codiaeum variegatum)
Yucca (Yucca spec.)
Zimmerkalla (Zantedeschia aethiopica)

Weitere Giftpflanzen im Garten finden Sie hier:

Giftpflanzen im Garten

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